Leiter*innenkongress 2019

Lebendiges Lernen mit der Pfadfinder*innenmethode

In den Heimabenden, auf Lager, also immer wenn wir mit den Kinder und Jugendlichen arbeiten, tun wir das mit der Pfadfinder*innenmethode. Sie ist keine neue Erfindung – wir haben schon immer mit den Elementen der Pfadfinder*innenmethode gearbeitet - aber die Verankerung im pädagogischen Konzept hilft uns, mit dieser bewusster umzugehen. Ihre 7 Elemente sind dabei aber nicht isoliert, sondern greifen ineinander.

Am Leiter*innenkongress gibt es viele Möglichkeiten sich mit der Pfadfinder*innenmethode auseinanderzusetzen. Dabei wird es sowohl Angebote geben, sich mit der Theorie dahinter aber auch mit der praktischen Umsetzung zu beschäftigen.

Zielgruppe

Der Leiter*innenkongress richtet sich an alle Leiter*innen die zumindest 2 Jahre Leitungserfahrung haben. Der Abschluss der Jugendleiter*innen- oder Stufenleiter*innen-Ausbildung ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme.

 

Die Eckdaten

BeginnSamstag, 30. November 2019 - 14:00 Uhr (Check in ab 13:00 Uhr)
Ende:Sonntag, 01. Dezember 2019 - ca. 13:00 Uhr
für Sonntag könnt ihr optional ein Mittagessen dazubuchen
Ort:

Bildungshaus St. Magdalena, Schatzweg 177, 4040 Linz

 

Unterbringung in Doppel- und Einzelzimmern. Hier ist für alles gesorgt, du brauchst nichts mitzunehmen!
Wenn es jemanden gibt, mit dem du das Zimmer teilen möchtest, kannst du uns das bei der Anmeldung bekannt geben!
Wir versuchen, darauf Rücksicht zu nehmen.

Kosten und Kontoinformationen:

 

Euro 85,-
Einzahlung erst nach Anmeldung über das Online Formular sinnvoll.
Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs,
Erste Bank
IBAN AT35 2011 1000 0007 5582

Bitte zahle den Beitrag von Euro 85,- bis spätestens 15. November 2019 mit dem Betreff "Kongress,Vorname, Nachname" ein.

 
Leistung:Unterkunft, volle Verpflegung exklusive Getränke (könnenvor Ort gekauft werden), Kongress-Unterlagen
 
Anmeldung:           Die Anmeldung startet ab 24. September 2019 über das Online Anmeldeformular
Anmeldeschluss ist der 29. Oktober 2019
Fahrtkosten:werden vom Bundesverband übernommen. Zugtickets 2. Klasse, bei Anreise mit dem PKW bitte Fahrgemeinschaften bilden.

 
Programm / Ablauf:

Aus mehreren Sessions kannst du dir dein persönliches Kongressprogramm zusammenstellen. Jede Session dauert 90 Minuten - 5 Sessions kannst du an dem Wochenende besuchen. Der Abend und die Pausen bieten sich zum Erfahrungsaustausch und zum Socialisen an.

Es freut uns, dass wir für den Einstieg in das Wochenende Christoph Hofbauer als Keynote-Speaker gewinnen konnten.

Die Sessions:

Damit du weißt, was du dir inhaltlich erwarten kannst, hier ein paar Schlagworte, die hoffentlich dein Interesse wecken und dich motivieren, hinzukommen. Weiter unten findest du die ersten Kurzbeschreibungen der Sessions, alle die noch fehlen folgen so schnell es uns möglich ist.

  • Lernräume schaffen.
  • Wie unterstützen wir Erwachsene die Kinder und Jugendlichen?
  • Chancen und Risiken von Traditionen.
  • Wie wichtig sind Rahmengeschichten von Biber bis RaRo?
  • Gruppendynamik positiv beeinflussen.
  • Lebensraum Natur ist mehr als „nur draußen“.
  • Sind unser Gesetz und Versprechen noch zeitgemäß?
  • Die persönliche Weiterentwicklung den Kindern und Jugendlichen selbst in die Hand geben!?
  • Change Management bei den Pfadis?
  • Grenzen der Selbständigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit.
  • Die Rolle der Reflexion in einem selbst- bzw. mitbestimmten Programm.

 

Kurzbeschreibungen der Sessions:

Grenzen der Selbständigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit

Wie und wo lernen Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Grenzen einzuschätzen? Wo liegen diese Grenzen? Wann muss der oder die Leiter*in beziehungsweise Begleiter*in eingreifen und wie schaut so eine Intervention möglicherweise aus?“ Das werden wir uns gemeinsam anschauen. - Johanna Müller-Hauszer

 

MO-TI-VA-TION! Persönliche Weiterentwicklung bei deinen Kindern und Jugendlichen

In diesem Workshop spannen wir den Bogen von den Kinder- zu den Jugendstufen, die persönliche Weiterentwicklung betreffend: Welche Methoden gibt es, um den Kindern und Jugendlichen dafür einen Rahmen zu bieten? Wie kann ich als Leiter*in persönliche Weiterentwicklung unterstützen? Übungen, Spiele und ein bisschen Theorie kannst du hier erleben! - Christa Sieder

 

Für Gott und Vaterland oder aktiv Gesellschaften mitgestalten und gemeinsam staunen

„Dass ich mein Bestes tun will Gott und meinem Land zu dienen, meinen Mitmenschen zu helfen“. Worte, die uns allen gut vertraut sind. Gott und Land große Begriffe, die auch befremden können. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die 3 Duties von WOSM, einem unserer Weltverbände, auf denen unser Pfadfinderversprechen basiert. Wir schauen zurück, in andere Länder und in unsere Gruppen. - Phibs Lehar

 

“Kenn‘ ich dich – Trau‘ ich mich” - Teamsysteme im Fokus von Partizipation und Youth Empowerment

Partizipation und Empowerment von Kindern und Jugendlichen jeder Altersstufe ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Pfadfinder*innen-Philosophie. Sie brauchen einen Rahmen, um gelebt werden zu können und sie brauchen aber auch Mut,  sowohl von Seiten der Kinder und Jugendlichen, als auch von Seiten von uns Leiter*innen. 
Warum ist es dennoch wichtig, Entscheidungen an die Kinder/Jugendlichen abzugeben? Was sind Barrieren für Partizipation und wie kann ich sie bewältigen? Wie kann ich Beteiligung der Kinder/Jugendlichen fördern, ohne zu überfordern und wie können mich Teamsystem und andere Stufenmethoden mich und die Kinder und Jugendlichen dabei unterstützen?

Antworten auf diese (und andere) Fragen werden wir gemeinsam erarbeiten und uns ansehen, wie die Theorie in der Praxis umgesetzt werden kann. - Ina Warnecke

 

"Ich will aber“ – Kinder und Jugendliche bestimmen mit

Was braucht es, um mitbestimmen zu können? Wie kann ich meine Kinder und Jugendlichen dabei unterstützen und wie wird das gelernt? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt der Session, aus der wir mit Tatkraft und Ideen für den Pfadfinderalltag nach Hause gehen. - Christine Greitbauer

 

Da ist ja noch eine! Traditionen als sinnvoller Teil unserer Pfadi-Arbeit

Wir arbeiten bei den PfadfinderInnen viel mit Symbolen, Ritualen, Zeremonien – als symbolischer Rahmen ist das sogar ein Teil unserer offiziellen Methode. Viele davon leben und verwenden wir schon lange – sind das aber auch sinnvolle Traditionen?  Symbolik ist aber immer nur Mittel zum Zweck. Was dieser Zweck ist, welche Bedeutungen sich vor unserer Nase in unserem Pfadi-Alltag verstecken und wie wir damit sinnvoll umgehen, wird Inhalt dieser interaktiven Session sein.   - Tobias Burghart 

 

Des woarschoimma so” vs. "Mach ma alles anders!”  
Wie du mit dem Spannungsfeld „Veränderungen“ umgehen kannst

Wir versuchen die Natur von Veränderungen und die unterschiedlichen Strategien wie wir Menschen damit umgehen, zu verstehen. Was das konkret für unsere Arbeit in der Pfadfindergruppe bedeutet und wie wir mit diesem Spannungsfeld konstruktiv umgehen können, wird das Ziel dieser Einheit sein. - Stefanie Jirgal 

 

Gruppendynamik positiv beeinflussen

Müssen sich Gruppen immer erst "zusammenfinden"? In allen Stufen wird in Klein- und Großgruppen gearbeitet - wie können wir mit kleinen Spielen ohne großen Aufwand die Gruppendynamik nutzen und den Zusammenhalt stärken? Wenig Theorie und viel Praxis bringen euch neue Inputs für die Heimstunde - Silke Müllner

 

Lebensraum Natur – Mehr als nur draußen

Wir machen uns Gedanken, was die Natur mit jedem Einzelnen von uns macht und was der Aufenthalt in der Natur in uns auslöst. 

Das legen wir gemeinsam um auf die 4 Altersstufen und spielen stufenspezifische Beispiele durch. - Silvia Zojer & Verena Freudhofer 

 

 

 

Anmeldung zum Leiter*innenkongress

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