UN Youth Delegate gesucht

Die Bundesjugendvertretung (BJV ) sucht für dieses Jahr wieder eine oder einen UN Youth Delegate. Mit dem UN-Jugenddelegierten Programm zur UN General Assembly setzt sich die BJV im höchstmöglichen politischen Gremium für Jugendpartizipation ein. Die Position ist ehrenamtlich; Kosten für Flug, Unterkunft bei der UN General Assembly im Oktober 2019 und eine Verpflegungspauschale werden von der BJV übernommen.

Die Deadline für die Berwerbung ist der 10. April 2019.
Hier findest du die Details zur Ausschreibung und die Bewerbungsvorlage.

Info-Abend
Am 28.3. 2019 berichtet die derzeitige UN Youth Delegate Natalie Haas bei einem Info-Abend über das Programm und ihre Tätigkeiten. Interessierte, die überlegen sich zu bewerben sind herzlich eingeladen.

Termin: 28. März.2019, 18:30 Uhr
Ort: BJV-Büro, Liechtensteinstraße 57/2, 1090 Wien - um Anmeldung per eMail wird gebeten

Wir freuen uns auf Dich!

das Team der Bundesjugendvertretung

 


 

Offener Brief Klimaschutz

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrte Ministerinnen und Minister,

es ist Zeit! Zeit, nicht nur über Klimapolitik zu reden, sondern endlich aktiv etwas zu tun.

 

Schneechaos, Überschwemmungen, Dürren und Waldbrände – das sind nur einige der katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels. Menschen verlieren ihr Zuhause, ihre Existenz, sie hungern und sterben sogar. Wir steuern nicht auf eine Klimakrise zu – wir sind mittendrin. Es ist Zeit zu handeln!

Wie man dieser Krise entgegenwirken kann, ist hinlänglich bekannt: Abkommen wurden unterzeichnet, Programme erarbeitet und Maßnahmenkataloge vorgestellt. Die Bevölkerung ist sensibilisiert. Nun heißt es: „Tue Gutes und rede (nicht nur) darüber.“

Die Zukunft liegt in unser aller Hand

Wir, die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs, fordern deutlich mehr Engagement der Regierung im Kampf gegen den Klimawandel. Vorgaben sollen umgesetzt und Krisen gelöst werden. Keine Ausreden mehr! Keine Hintertürchen! Keine leeren Versprechungen! Kein Relativieren von wissenschaftlichen Erkenntnissen!

Aus diesem Grund unterstützen wir auch die Ziele der Initiative „FridaysForFuture Austria“. Inspiriert von der jungen schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg kämpft die Bewegung dafür, dem Thema Klimagerechtigkeit noch mehr Gehör zu verschaffen und Politikerinnen und Politiker in die Verantwortung zu nehmen.

Auch wir fordern Sie, die österreichische Bundesregierung, hiermit auf, beispiellose Maßnahmen der Umweltpolitik im Einklang mit dem Pariser Abkommen, sowie den UNO-Zielen der nachhaltigen Entwicklung (SDGs) schnell, transparent und weitreichend umzusetzen.

Nur so können wir unsere Umwelt besser machen - für die Kinder und Jugendlichen der Gegenwart und vor allem die der Zukunft. 

Auch die PPÖ leisten ihren Beitrag

Der Gründer der PfadfinderInnen, Sir Robert Baden-Powell, sagte einst: „Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt“. In diesem Sinne leben wir in dem Bewusstsein, dass es auch an jeder einzelnen Person liegt, etwas zu verändern. Getreu einem unserer pädagogischen Schwerpunkte „Einfaches und naturverbundenes Leben“ bestärken wir deshalb unsere Mitglieder darin, sich bewusst für die Umwelt einzusetzen. Durch nachhaltiges Handeln eine gute Zukunft für alle zu ermöglichen, das ist für uns Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein zentraler Antrieb.
Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, und leisten unseren Beitrag in unserem Tun. Darüber hinaus setzen wir uns im Rahmen unseres Visionsprozesses mit den Fragen einer nachhaltigen Zukunft auseinander, und wollen künftig Vorreiter für ökologisches und soziales Handeln sein.

So forcieren wir Zugreisen und Fahrgemeinschaften. Das Projekt „Umweltdenker 2019“ zeichnet besonders kreative Projekte von PfadfinderInnengruppen bei der Reduzierung von Plastikmüll aus. Im Zuge unserer Vision 2028 arbeitet eine eigene Projektgruppe daran, uns zu mutigen Schritten in allen Facetten des Themas „Nachhaltigkeit“ herauszufordern. Außerdem entwickeln wir gemeinsam mit anderen Kinder- und Jugendorganisationen ein Umweltlabel. Dieses Instrumentarium dient dazu, nachhaltiges Engagement in unseren Vereinen zu fördern und sichtbar zu machen.

 

Wir leisten unseren Beitrag – jetzt sind Sie dran!


Dominik Habsburg-Lothringen, Präsident der PPÖ

Lisa Prior, Vizepräsidentin

Stefan Mühlbachler, Vizepräsident

Katrin Mayer, Bundesbeauftragte für Ausbildung

Stefan Magerl, Bundesbeauftragter für Ausbildung

Barbara Stobl, Jugendrat - Leiterin

Julius Tacha, Jugendrat - Leiter

Sarah Ahwad, Bundesbeauftragte für Internationales

Marco Medjimorec, Bundesbeauftragter für Internationales

Fridays For Future

Dieser Pfadfinder kämpft für eine bessere Zukunft!

Johannes Stangl​ ist Mitinitiator von Fridaysforfuture und möchte mit seiner Bewegung auf die Klimakrise und ihre Folgen aufmerksam machen. 


"Wir wissen seit langem, dass unser CO2-intensiver Lebensstil das Klima der Erde verändert. Ich engagiere mich für Fridays For Future, weil diese Bewegung die größte Hoffnung der Jugend ist, ihre Zukunft zu sichern", so Johannes.

Gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten in über 60 Ländern auf allen Kontinenten, verschafft er seinen Forderungen am 15.3. im Zuge des weltweiten Klimastreiks Gehör. 


 

Flucht und Heimat!

PPÖ bei der internationalen Befreiungsfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen

Niemals vergeben, niemals vergessen! Nie wieder Faschismus!

Auch dieses Jahr war eine Delegation von Pfadfinderinnen und Pfadfindern bei der Befreiungsfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen. Gemeinsam mit zahlreichen Jugendorganisationen gedachten wir der Opfer des grausamen Nationalsozialismus, besonders der Kinder und Jugendlichen und der PfadfinderInnen, denen auf unmenschliche Weise in Mauthausen und in anderen Konzentrationslagern ihr Leben genommen wurde.

Am Samstag fand wie jedes Jahr der "VorTag", vom Landesjugendrat Oberösterreich organisiert, statt. Dabei machten sich die Teilnehmenden Gedanken zumThema "Nationalsozialismus, Rechtsextremismus und die Pfadfinderbewegung zwischen 1938 und 1945". Am Sonntag nahm die PPÖ-Delegation zu erst an dem Gedenken von Jugendorganisationen beim Jugendgedenkmal statt, um anschließend gemeinsam mit allen Jugendorganisationen auf den Appellplatz einzuziehen. Die diesjährige Befreiungsfeier hatte das Thema „Flucht und Heimat“ und die RednerInnen wurden nicht müde die aktuelle Regierung aufzufordern, Verantwortung für die zahlreichen geflüchteten Menschen in Österreich und der Welt zu übernehmen. Auch dieses Jahr begann die Feier wieder mit der Verlesung des Mauthausen-Schwurs für Friede und Freiheit in zahlreichen Sprachen. Rund 200.000 Personen waren in Mauthausen und seinen Nebenlagern interniert, mindestens 90.000 davon wurde das Leben genommen.

Im Anschluss an die Befreiungsfeier und dem gemeinsamen Auszug aus dem Konzentrationslager, welcher von Überlebenden des KZ angeführt wurde, versammelten sich die PfadfinderInnen vor dem Marcel-Callo-Denkmal, um all den im Holocaust gestorbenen PfadfinderInnen zu gedenken.