Das Lager

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Puck und Mogli fahren auf Lager

Das Lager - der Höhepunkt des Pfadfinderjahres

Lager bedeutet nicht nur wenige Stunden, sondern ein ganzes Wochenende, oder noch länger mit unseren WiWö zusammen zu sein. Ein Sommerlager ist der Höhepunkt eines Pfadfinderjahres und dauert zwischen einer bis maximal zwei Wochen.

Um für die WiWö das Lager als etwas Neues, Spannendes und Schönes erlebbar zu machen, bedarf es aber deinerseits eines guten Konzeptes. Schaffe die Basis dafür, dass deine WiWö sich auf deine Lager freuen, statt sich vor dem "von zu Hause weg fahren müssen" fürchten. Daher wirst du sicher ein, zwei kurze Lager als Eingewöhnung über das ganze Jahr hinweg planen, um möglichst vielen WiWö ein Schnuppern zu ermöglichen. Da bietet sich ein Advent- oder Winterlager (auch als Einstieg für die Neulinge vom Herbst) an, dann – als eine Art "Test" – ein Pfingstlager mit zwei auf einander folgenden Nächten, damit dann die WiWö auf das Sommerlager gut vorbereitet sind. Für manche unserer WiWö ist es das erste Mal, dass sie von zu Hause weg sind, und dann auch noch mit anderen Kindern ein Zimmer teilen. Für einige – besonders für manche Einzelkinder – bedeutet das Stress. Sie sollen ja ihre eigenen Sachen in Ordnung halten, aber zusätzlich auf andere Rücksicht nehmen. Ganz schön schwer für 7- bis 8-jährige. Dann gilt es auch oft, Speisen zu essen, die sie nicht kennen. Hier bedarf es wieder einer Hilfestellung deinerseits, denn die Kinder sollen alles kosten dürfen, aber nicht alles essen müssen. Dass der Tagesrhythmus auch den Regeln der Gemeinschaft untergeordnet ist, kann zusätzlich Probleme für manche WiWö schaffen.

Wenn du ein Lager mitgestaltest oder sogar leitest, musst du also wie immer in erster Linie an die Kinder denken – nebenher aber noch so allerhand im Auge behalten. Um dir die Aufgabe ein bisschen leichter zu machen, haben wir für dich das Wichtigste zum Thema Lager zusammengestellt.

Das Team auf einem Lager

Das Team sollte in erster Linie genügend groß sein. Als Faustregel gilt: einE LeiterIn pro Ring/Rudel + einE LagerleiterIn. Zusätzlich braucht ihr unbedingt ein eigenes Küchenteam. Es gewährleistet, dass die Verpflegung klaglos funktioniert (das ist ein sehr wichtiger Punkt; du erfährst etwas weiter unten mehr davon). Klärt schon bei der Planung des Lagers Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten, Kompetenzen, Aufgaben und Arbeitsteilung für jedeN im Team. Für die Planung verantwortlich ist der/die LagerleiterIn. Das heißt nicht, dass diese Person alles allein planen muss. Aber die Koordination liegt in ihren Händen.

Während des Lagers sollen alle den gleichen Wissensstand über Programm und Ablauf haben. Am Lager führt ihr zu einer ruhigen Stunde (am besten am Abend, wenn die WiWö schlafen) eine Tagesreflexion durch. Dabei sorgt die Lagerleitung für eine Atmosphäre, in der Probleme ausgesprochen werden können, aber auch Lob verteilt werden kann. Es sollte auch zumindest ein Mitglied des Küchenteams teilnehmen. Die Tagesreflexion kann ruhig mit einem gemütlichen Teil ausklingen - ein bisschen Entspannung schadet nach einem Lagertag nie!

Dass ihr als Lagerteam "voll" für eure WiWö verantwortlich seid, muss nicht mehr extra erwähnt werden. Wir werden dem Thema "Verantwortung" noch öfter in diesem Behelf begegnen.

Das Programm auf einem Lager

Ein Lager steht und fällt natürlich mit dem Programm, dass den Kindern dort geboten wird. Wenn du dich bei der Planung an die Eckpfeiler der Pfadfinderei hältst, kann da nicht viel schief gehen. Plane zielorientiert, nimm also auf den Ausbildungsstand der WiWö Rücksicht und gestalte möglichst viele Programmpunkte so, dass viele deiner WiWö am Lager ihre Erprobungen für den 1., 2. Stern oder auch Spezialabzeichen "ablegen" können und nach dem Lager stolz ihre Errungenschaften ihren Eltern präsentieren können.

Puck und Mogli erklären die Spannungskurve

Ja, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Wie du siehst, steuert das Lager nach einem kurzen Höhepunkt eher am Anfang (das ist der Einstieg ins Thema/Motto) bei ungefähr gleichbleibender Spannung einem Höhepunkt am Ende des Lagers entgegen. Du musst es also mit einem guten Thema/Motto schaffen, das ganze Lager über einen gewissen Grad an Spannung aufrecht zu erhalten und am Ende noch einen Höhepunkt (Lösung der Geschichte, großes Fest, etc.) einzubauen. Für den Schluss gilt auch wieder analog zur Heimstunde: Langsam aussteigen, damit die Kinder genügend Zeit haben, sich aus ihrer Phantasiewelt zu verabschieden.

Praktisch ist es, das Lagerprogramm als ein Modulsystem zu gestalten. Es umfasst täglich ca. 8 Stunden (3 am Vormittag, 3 am Nachmittag, 2 am Abend), die in den Tagesrahmen eingesetzt werden. Diese einzelnen Programmblöcke können dann notfalls auch kurzfristig verschoben werden. Wie schon bei der Heimstundenplanung muss das Lagerprogramm flexibel sein. Das heißt: Lege dir einen genügend großen Vorrat an Programmpunkten an, damit du auf besondere Bedürfnisse der Kinder eingehen und auf Unvorhergesehenes reagieren kannst.

Der Tagesrahmen sieht natürlich genügend Zeit zum Essen, Waschen, Anziehen und Ordnung machen vor, aber auch ausreichende Ruhephasen sind unerlässlich (nach dem Mittagessen und vor dem Abendprogramm). Dieser Tagesrahmen ist wichtig, weil er den Kindern Anhaltspunkte in der für sie neuen Umgebung gibt. Es liegt an dir, diesen Rahmen mit der richtigen Atmosphäre zu gestalten. Die Rahmengeschichten oder ein Lagermotto helfen dir dabei.

Vergiss bei der Planung nicht, dass ein Lager die einmalige Gelegenheit ist, um "größere" Inhalte unserer außerschulischen Erziehungsarbeit zu verwirklichen. 'Langzeitprogramme können z.B. Arbeit an Spezialabzeichen sein. Erarbeitet eine lokale Sage als Theateraufführung mit allem was dazu gehört wie Kostüme gestalten, Kulissen gestalten, Rollen erarbeiten, Musikbegleitung. Das Stück dient dann als Lagerfeuervorführung oder Theaterabend, aber auch als Präsentation am Elternabend zu Hause.

Auch das Thema Demokratie in der WiWö Stufe bietet sich da an. Dazu gehört auch die regelmäßige Durchführung von Reflexionen mit den WiWö am Lager.

Um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen, werden Regeln aufgestellt, die für die Kinder klar verständlich und ihnen auch bekannt sind. Viele Regeln können die WiWö auch selber aufstellen – es sind dann wirklich ihre Regeln. Verbote musst du klar aussprechen und auf ihre Einhaltung achten (z.B. erst nach einem "Gute-Morgen-Signal" stehen die WiWö auf; WiWö halten einen "Dienstplan" ein; nach dem "Gute-Nacht-Wünschen" sind die WiWö ruhig).

Das Abendprogramm sollte ein ruhiger Ausklang des Tages sein. Du kannst mit deinen WiWö singen, ihnen Geschichten erzählen oder vorlesen, aber auch Zeremonien gestalten.

Auch der Abschluss einer Lagerolympiade oder eines anderen Wettbewerbes rundet einen schönen erlebnisreichen Tag am Lager ab. Lagerfeuer solltest du selten einplanen, weil sie erst für die GuSp-Stufe wirklich fixer Bestandteil sind. Bedenke dabei, dass wir bei den WiWö nicht zu viel von der nächsten Altersstufe der PPÖ vorwegnehmen sollten, für die Kinder geht sonst die Freude auf das Neue verloren.

Programmplanung

vor dem Lager

  • Erhebt zuerst den Ausbildungsstand der teilnehmenden WiWö und berücksichtigt dabei ihre Bedürfnisse (Wünsche für das Lager) und unsere acht Schwerpunkte. Überlegt euch gemeinsam ein Ziel für das Lager. Dann setzt das Hauptaugenmerk auf Inhalte wie: Gemeinschaft stärken, pfadfinderische Werte durch den täglichen Umgang miteinander erleben (z.B. Solidarität, Spiritualität, Umweltbewusstsein). Das gelingt euch, wenn ihr Erprobungen umsetzt. Vergesst dabei nicht die Ausgewogenheit von Herz/Hirn/Hand und unsere Stufenmethode, das Spiel. Ein Lager ist natürlich auch der ideale Platz für Sondertreffen, Singkreise, Spieleabende, Erzählkreise,... .
  • Legt die Art und Länge (falls sie nicht schon fix ist) des Lagers fest.
  • Nächster Punkt ist das Motto des Lagers, ein Thema, das sich über das gesamte Lager hinzieht. Theoretisch sind auch verschiedene Tagesmottos möglich. Sie sollten aber trotzdem durch eine verbindenden Geschichte (z.B. "In 80 Tagen um die Welt" mit Stationen in unterschiedlichen Ländern) zusammengehalten werden.
  • Dann erstellt das Detailprogramm, die Programmblöcke des Modulsystems. Macht das unter Einbeziehung aller teilnehmenden LeiterInnen (inkl. Assistenten), dann können einzelne Personen(gruppen) einzelne Programmpunkte bzw. ihre Vorbereitung übernehmen. Plant auch die fixen Termine für Besuche des Kuraten, des/r GruppenführerIn, etc. ein und vergesst nicht auf ein Schlechtwetterprogramm.
  • Erstellt eine Materialliste, und einigt euch, wer was besorgt. Packt gemeinsam das Material ein!

am Lager

  • Haltet unbedingt vereinbarte Termine (z.B.: Essenszeiten, Aufbrechen zu einem Ausflug,...) ein. Das trägt zur Harmonie am Lager bei!
  • Macht täglich eine kurze Teamsitzung mit Zwischencheck, wie das Programm läuft. Auch hier sollen alle LeiterInnen die Gelegenheit haben, daran teilzunehmen. So habt ihr die Möglichkeit, Vergangenes zu reflektieren und den nächsten Tag kurz zu besprechen.
  • Beobachtet immer das Verhalten euer WiWö und macht, wenn nötig Zwischenreflexionen. Seid flexibel und reagiert auf die Bedürfnisse der Kinder!
  • Schafft genügend Freiräume für die WiWö – kein unnötiger Stress, aber auch keine überlangen Pausen.

nach dem Lager

  • Räumt gemeinsam das Material auf.
  • Nehmt euch genügend Zeit für eine ausführliche Reflexion des Lagers. Notiert das Ergebnis, es hilft euch bei der Planung des nächsten Lagers.
  • Macht eine Dokumentation (für einen Elternabend und/oder einen schriftlichen Bericht für LV, Gruppenzeitung, Logbuch). Darin könnt ihr auch allen Danke sagen, die euch bei der Durchführung des Lagers unterstützt haben.

Ein Lager organisieren

Bei der Programmplanung gibt es viele Schritte, die du schon aus der Planung von Heimstunden und Sondertreffen kennst. Die zweite Seite der Medaille "Lager" ist allerdings die Organisation. Du musst an eine Menge Dinge "drumherum" denken. Das hat auch viel mit Erfahrung zu tun. Ideal ist es daher sicher, wenn du erst bei ein paar Lagern mitgeholfen hast, bevor du federführend bei der Organisation eines Lagers bist - da gilt der Grundsatz "Learning by doing" auch für dich. Im folgenden Abschnitt beschreiben wir kurz, was uns bei diesem Thema wichtig ist. Zusätzlich findest du im Anhang Checklisten, die dir das Organisieren erleichtern sollen.

Für die Organisation eines Lagers ist die Lagerleiterin bzw. der Lagerleiter verantwortlich. Wenn du das bist, musst du unbedingt volljährig sein!

Das Festlegen der Lagertermine erfolgt am besten schon zu Beginn des neuen Pfadijahres. Gib diese Termine auch an die Eltern deiner WiWö weiter, damit sie ihre Urlaubsplanung darauf abstimmen können. Berücksichtige eure Gruppentraditionen, aber auch die allgemeinen Feste wie religiöse Feiern, Mutter- und Vatertag, Georgsaktion sowie Gruppen-, Bezirks- oder Landesveranstaltungen. Gib auch die restliche Information bezüglich des Lagers rechtzeitige an die Eltern der WiWö weiter. Du findest am Ende dieses Kapitels ein Muster als mögliche Kopiervorlage, inklusive einer Packliste für deine WiWö. Viele Infos zum Lager – und die Fragen der Eltern dazu – kannst bei einem Elternabend behandeln.

Besichtige und reserviere rechtzeitig eine geeigneten Unterkunft. Sorge dafür, dass du eine schriftliche Abmachung bzw. einen Vertrag bekommst. Laut Verbandsordnung der PPÖ (VO 4.2.2) verbringen WiWö ihr Lager in einem Haus in der Heimat. Für WiWö ist es weniger wichtig, wo das Lager stattfindet, sondern ausschlaggebend für ein gelungenes Lager sind die Umgebung (Wald, Wasser, Tiere) und das Programm. Denk an geeignete Räume für Indooraktivitäten bei Schlechtwetter, ausreichende Sanitäranlagen und an eine Küche mit einem guten Hygienestandard.

Bei der Besichtigung des Lagerorts kannst du dich schon über örtliche Einkaufsmöglichkeiten, Schwimmbad, sonstige Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten erkundigen. Informiere auch einen Arzt und die Gendarmerie von eurem Kommen. Ein Besuch bei den Nachbarn erspart euch vielleicht Ärger während des Lagers. Falls ihr einen Feuerplatz benötigt, kläre ab, wo er ist und erkundige dich bei der örtlichen Feuerwehr, wem und wann ein eventuelles Lagerfeuer zu melden ist.

Kümmert euch rechtzeitig um die Reservierung geeigneter Transportmittel zum Lagerplatz. Denkt an die Sicherheit (Kindersitze bzw. Gurte im Auto!) und das Wohlbefinden eurer WiWö – eine mühsame Anreise kann die Stimmung schon ganz zu Beginn zerstören. Überlege dir auch, welche und wie viele "Lagerfahrzeuge" ihr für den täglichen Einkauf braucht. Vermeide, wenn irgendwie möglich, WiWö in Privatautos zu befördern. Bevorzuge unbedingt öffentliche Verkehrsmittel!

Erstelle eine Kalkulation wie viel Geld ihr für Übernachtung, Anreise, Verpflegung, Material, Eintritte und Sonstiges braucht. Danach richtet sich der Lagerbeitrag. Halte ihn niedrig, damit möglichst viele WiWö mitfahren können. Für "soziale Härtefälle" findet sich ja vielleicht eine gruppeninterne Lösung über euren Elternrat.

Tipp

Wenn du noch nicht genügend Erfahrung in finanziellen Dingen hast, wird dir sicher dein/e GruppenführerIn oder jemand vom Elternrat dabei helfen – letzterer ist für die finanziellen Dinge in der Gruppe zuständig.

Suche nach einem eigenen, geeigneten und genügend großen Küchenteam (vielleicht aus dem Kreis der Eltern). Es ist sicher gut, wenn die Damen und/oder Herren einander bereits kennen und gut miteinander arbeiten können. Nimm dieses Team auf ein Wochenend- oder Pfingstlager mit. So können sie sich auf ein längeres Lager vorbereiten und du wirst dadurch Enttäuschungen und Unstimmigkeiten vorbeugen. Erstellt gemeinsam einen geeigneten Speiseplan. Nehmt dabei auf die Vorlieben und eventuelle Diäten der WiWö, das Programm und die Ausgewogenheit der Ernährung Rücksicht.

Tipps zur Verpflegung

  • Nehmt immer ein eingespieltes Küchenteam mit. Selber-Kochen funktioniert nur bei Kurzlagern und auch da nur bei einem genügend großen Team.
  • Erkundet schon bei der Lagerplatzbesichtigung Einkaufsmöglichkeiten und informiert Kaufleute über euer Kommen – vor allem, wenn es sich um kleine Geschäfte handelt.
  • Berücksichtigt rechtzeitig Allergien und Diäten der Kinder.
  • Wenn frisches Obst, Rohkost und Joghurt immer vorhanden sind, können sich die WiWö zwischendurch sinnvoll ernähren.
  • Auch beim Essen heißt es flexibel zu sein. Passt Speisen dem Wetter an: Wenn es heiß ist, wird weniger gegessen, bei Kälte sind Suppen die besten "Aufwärmer".
  • Der Menüplan soll auch auf das Programm abgestimmt sein (Ritteressen, Reise um die Welt,...). Euer Küchenteam hat sicher gute Ideen, wenn es rechtzeitig informiert wird.
  • Essen ist ein Höhepunkt im Tagesrahmen: Gestaltet es daher mit Ritualen wie einem kurzen Gedanken/einem kurzen Gebet/Lied zum gemeinsamen Beginn, selbstgemachtem Tischschmuck, aber auch einem gemeinsamen Beenden der Mahlzeit.
  • Die WiWö sind beim Tisch decken und abräumen, aber auch beim Reinigen der Tische immer beteiligt. Eigenes Geschirr und Besteck wird nach gründlicher Reinigung am besten in einem Stoffsackerl aufbewahrt, die Geschirrtücher nach Gebrauch aufgehängt.
  • Denk daran, dass es zum Thema "Ernährung" auch Erprobungspunkte (S.:B95, S.:B97) gibt. Es besteht am Lager auch die ideale Möglichkeit zum Erreichen des Spezis "FeinschmeckerIn" (S.:B101) "Koch, Köchin" (S.:B46) oder "HaushaltshelferIn" (S.:B46).

Tipps zur Hygiene

Mogli bei der Dschungelwäsche
  • Achte auf regelmäßiges Wechseln der Unterwäsche.
  • Achte darauf, dass sich die Kinder täglich die Zähne putzen und gründlich waschen.
  • Kontrolliere die Betten/Schlafsäcke (Bettnässer) täglich und lüfte die Zimmer gut.
  • Überzeuge dich, dass die Verdauung deiner WiWö eine regelmäßige ist (nachfragen!) und sorge durch entsprechende Speisen dafür.
  • Kontrolliere die Koffer, Rucksäcke und Zimmer regelmäßig und genau, um Speisereste, nasse Kleidungsstücke, Handtücher und Badesachen, benützte Trinkflaschen, etc. rechtzeitig zu finden.
  • Lass dir alle Verletzungen zeigen. Konsultiere bei Krankheiten und gröberen Verletzungen sofort den Arzt. Wir als JugendleiterInnen dürfen keine Medikamentierung vornehmen, sondern nur mitgebrachte Medikamente aufbewahren und sie den Kindern nach ärztlicher Anweisung verabreichen.
  • Sorge dafür, dass ein erkranktes Kind Ruhe hat, bei Ansteckungsgefahr muss ein Extraraum gefunden werden. Ein/e LeiterIn soll regelmäßig (und zwar oft!) nach dem Kind sehen.
  • Auch zu diesem Thema gibt es einige Erprobungspunkte (S.:B95, S.:B106) und Spezialabzeichen: "Erste Hilfe" (S.:B45), "Waschbär"

Anhang

Hier findest du:

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