Die WiWö als erste Stufe der PPÖ: Unterschied zwischen den Versionen

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* beobachten Menschen und Dinge in ihrer Umgebung aufmerksam. Sie sind durchaus in der Lage auch darüber zu sprechen.
 
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Neben dem allgemeinen Wissen über dieses Alter ist es daher wichtig, dass du jedes Wichtel und jeden Wölfling genau kennst. Das geht nur, wenn du viel Zeit mit ihnen verbringst.
 
Neben dem allgemeinen Wissen über dieses Alter ist es daher wichtig, dass du jedes Wichtel und jeden Wölfling genau kennst. Das geht nur, wenn du viel Zeit mit ihnen verbringst.
 
Jetzt wo du weißt, wie Kinder im WiWö-Alter sind, ist dir vielleicht noch mehr bewusst, dass alles was du mit Kindern machst, alles worüber du redest, was du mit ihnen unternimmst und wie du dich dabei als Erwachsener verhältst, pädagogisches Handeln ist. Das heißt all das beeinflusst ein Kind in seiner Entwicklung.
 
Jetzt wo du weißt, wie Kinder im WiWö-Alter sind, ist dir vielleicht noch mehr bewusst, dass alles was du mit Kindern machst, alles worüber du redest, was du mit ihnen unternimmst und wie du dich dabei als Erwachsener verhältst, pädagogisches Handeln ist. Das heißt all das beeinflusst ein Kind in seiner Entwicklung.
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Version vom 8. November 2007, 00:24 Uhr

Wichtel und Wölflinge (WiWö) sind Kinder

Puck und Mogli neugierig

Hier ein paar Besonderheiten von Kindern im Alter von 7 bis 10 Jahren, die dir selber sicher auch schon aufgefallen sind:

Diese Kinder -

Puck und Mogli rennend
  • sind immer aktiv und haben einen großen Bewegungsdrang.


  • haben im Allgemeinen eine ausgeglichene Gefühlslage. Sie leben ihre Gefühle intensiv aus und teilen sie spontan und selbstverständlich Gleichaltrigen und vertrauten Erwachsenen mit.


  • sind begierig Neues auszuprobieren. Ihr Wissensdurst und ihr Forscherdrang sind groß. Sie sind erfinderisch und werden dabei von Abenteuerlust getrieben.


  • fragen viel und wollen viele Antworten. Ihr Gottesbild hängt stark von ihrer Herkunft (Familie) ab; ihr Entdeckergeist gilt aber auch für Gott.


  • wollen selbst etwas gestalten und sich selber verwirklichen können.


Puck und Mogli verärgert
  • wollen oft vom anderen Geschlecht nichts wissen. Das liegt daran, dass sie ihre Geschlechterrollen üben und sich in ihrer Geschlechtsgruppe beweisen wollen. Gefühlsmäßig und entwicklungsmäßig ist der Unterschied zwischen Mädchen und Buben aber nicht so groß.


  • wollen ihren persönlichen Bereich abgrenzen.


  • lernen gerade andere Meinungen zu akzeptieren und sich mit anderen zu einigen.


  • haben eine einzigartig Phantasie: Sie haben die Fähigkeit in Geschichten völlig einzutauchen, darin zu leben. Sie spielen dann nicht in einer Geschichte, sie sind Teil der Geschichte. Mit zunehmenden Alter lernen sie allerdings zwischen dieser Phantasie und der Wirklichkeit bewusst zu unterscheiden.


  • beobachten Menschen und Dinge in ihrer Umgebung aufmerksam. Sie sind durchaus in der Lage auch darüber zu sprechen.


Puck mit Erdbeere
  • streben nach Anerkennung und Zuwendung.


  • fühlen sich erstmals in einer Gemeinschaft mit Gleichaltrigen wohl.


  • haben ein gutes Gedächtnis.


  • besitzen ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden.


  • vertrauen Autoritäten (Eltern, LehrerInnen, JugendleiterInnen), beurteilen und hinterfragen sie aber noch nicht.


Puck und Mogli essen Schokolade
  • verstehen einfache Regeln des Zusammenlebens und bestehen auf deren Einhaltung. Sie werden mehr und mehr fähig sich mit ihnen auseinander zusetzen und gegebenenfalls zu verändern.


Das sind die Eigenschaften der meisten Kinder zwischen 7 und 10 Jahren. Wo jedes einzelne Kind in seiner Entwicklung steht und wie ausgeprägt diese Eigenschaften jeweils sind, macht es aber einzigartig, zu einer individuellen Persönlichkeit. Neben dem allgemeinen Wissen über dieses Alter ist es daher wichtig, dass du jedes Wichtel und jeden Wölfling genau kennst. Das geht nur, wenn du viel Zeit mit ihnen verbringst. Jetzt wo du weißt, wie Kinder im WiWö-Alter sind, ist dir vielleicht noch mehr bewusst, dass alles was du mit Kindern machst, alles worüber du redest, was du mit ihnen unternimmst und wie du dich dabei als Erwachsener verhältst, pädagogisches Handeln ist. Das heißt all das beeinflusst ein Kind in seiner Entwicklung.



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