Weg zum Versprechen: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 1. Dezember 2007, 00:14 Uhr

Siehe dazu auch: Der Weg durch das WiWö-Leben

Ich habe mich anderen Wichteln und Wölflingen vorgestellt.

Beachte bei diesem Erprobungspunkt, dass sich das "neue" Kind dem Volk/der Meute vorstellt und nicht nur dir.

Vorstellspiel "Wolke"

Die Kinder verwandeln sich in Wassertropfen, die sich durch den Raum bewegen. Je nachdem, was du vorgibst, sind die Bewegungen bei Schnee langsam, bei Regen normal und bei Hagel sehr schnell. Zwischendurch werden Wolken (Kindergruppen) gebildet, bei denen du jeweils die Anzahl der Kinder vorgibst (z.B. eine 3er Wolke). Diese Wolken bekommen von dir Aufgaben gestellt, z.B.: "Erzählt euch etwas über euer Lieblingstier!" Anschließend werden die Wolken wieder aufgelöst und die Wassertropfen bewegen sich wieder als Regen, Schnee oder Hagel durch den Raum.

Ich weiß, welche besonderen Freunde Gottes unsere Vorbilder sind.

Ein besonderer Freund Gottes ist ein Mensch, der ein besonderes Leben lebte und deshalb für viele Menschen ein Vorbild ist. Solche Menschen sind Franz von Assisi und Elisabeth von Thüringen.

Auf dem Weg zum Versprechen brauchen die WiWö noch nichts Genaueres über unsere Vorbilder wissen. Es genügt, wenn sie sich ihre Namen gemerkt haben. Beschäftigt euch aber mit dem Begriff "Vorbild" und seiner Bedeutung.

"Teilnahme"

Die Teilnahme an einer Heimstunde o.ä. zum Thema Franziskus oder Elisabeth, wie sie auf dem Weg zum 1. Stern vorgesehen ist, reicht hier völlig aus, damit das Kind einmal etwas von unseren Vorbildern gehört, gesehen oder erfahren hat. Natürlich bietet sich für solche Programmpunkte der Herbst, mit beiden Namenstagen an. Es genügt aber auch, wenn du auf ein Bild im Heim hinweist oder gemeinsam mit den WiWö ein Gebet sprichst.

Angaben über das Leben unserer Vorbilder und methodische Ideen findest du im Kapitel "Leben aus dem Glauben".

Ich habe gemeinsam mit anderen WiWö unser/ein Gebet gesprochen.

Auf dem "Weg zum Versprechen" sollen die WiWö ein Gebet mitbeten, in keinem Fall aber auswendig lernen müssen. Eigene Gebete zu erfinden und zu formulieren ist erst auf dem "Weg zum 1.Stern" vorgesehen.

Als Beispiel für eine Gruppentradition steht hier das Wö-Gebet der Gruppe 80 "Enzian" aus Wien:

Oh mein Herr und himmlischer Vater!
Segne unsere Meute und alle Wölflinge.
Gib uns die Gnade, Deinem Willen zu gehorchen,
um unser Bestes zu tun, um Anderen eine Freude zu bereiten.
- Amen -

Angaben über Kindergebete findest du im Kapitel "Leben aus dem Glauben".

Tanz

Das "Vater Unser" mit der Melodie von Taizé kennst du vielleicht. (NÖ Liederbuch, S.:144f.) Im Folgenden schlagen wir dir dazu Bewegungen vor, um es vielleicht einmal gemeinsam mit deinen WiWö zu tanzen.

Ich kann alle WiWö und meine WiWö-FührerInnen mit unserem WiWö-Gruß grüßen.

Zur rechten Hand

Die beiden ausgestreckten Finger sollen einerseits daran erinnern, dass WiWö zwei Gesetzespunkte haben und andererseits, dass Eulen und Wölfe die Ohren spitzen, um besser zu hören, z.B. wo Hilfe notwendig ist. Dazu gibt es in BiPi’s "Das Wölflings-Handbuch" folgende Worte: "... Warum die zwei Finger in der Höhe sind? Nun, ihr wisst ja, wie der Wolfskopf mit den zwei aufgestellten Ohren aussieht? Er wird doch als Wölflingsabzeichen benützt. Eure zwei Finger sind also beim Gruß die zwei Wolfsohren." Das wurde für die Wichtel als Eulenohren adaptiert. Das mit dem Daumen über dem Ringfinger und dem kleinen Finger ist zwar in keinem Werk angeführt, wird aber durch Überlieferungen dahingehend ausgelegt, dass der Stärkere (=Daumen) die Schwächeren (be)schützt.

Zur linken Hand

WiWö geben einander die linke Hand. In früherer Zeit durften nur freie Männer (Ritter, Edelleute,...) Waffen tragen. Bei Begegnungen mit anderen waffenlosen Männern, Frauen und Kindern zeigten sie ihre rechte Hand zum Zeichen, dass sie keine Waffen hielten und gaben einander daher die linke Hand. In "Das Wölflings-Handbuch" wird die linke Hand für Wölflinge nicht erwähnt, erst im Buch "Wie man Pfadfinder wird" ist darüber nachzulesen. Diejenigen, denen man die linke Hand zum Gruß reicht, sind als (Pfadfinder-)Brüder zu behandeln. Aus : Jeal Tim: Baden Powell, 1989

Begrüßungs-Spiel

Wir wollen einander "richtig" begrüßen.

Alle Kinder, bis auf eines, bilden einen Kreis. Dieses Kind sucht sich nun jemanden aus dem Kreis aus und tupft ihm/ihr leicht auf die Schulter. Dieses Kind dreht sich nun um, gibt dem anderen die linke Hand und sagt: "Freudig helfen!" Das andere Kind antwortet: "So gut ich kann!". Dabei grüßen beide.

Nun laufen die beiden in unterschiedliche Richtungen davon und versuchen, als erste/r wieder in die Lücke des Kreises zu kommen. Wenn sie einander nach halber Strecke begegnen, müssen sie stehenbleiben. Nun werden die Rollen beim Gruß vertauscht und dieser nochmals geübt. Erst dann dürfen die Kinder weiter laufen und versuchen, in die Lücke zu kommen. Das Kind, das sie als erste/s erreicht, bleibt dort stehen, das andere geht nun um den Kreis herum und sucht sich eine/n neue/n PartnerIn.

Achte bitte darauf, dass alle Kinder einmal drankommen, bevor du das Spiel beendest.

Ich weiß alle Namen der WiWö meiner Meute bzw. meines Volkes, die Namen meiner FührerInnen.

Holladiria holladrio

Wir wollen uns möglichst viele Namen merken.

Die Kinder stehen im Kreis und fassen sich an den Händen. Alle werden aufgefordert, sich die Namen ihrer linken und rechten NachbarInnen zu merken. Ein Kind steht in der Mitte, zeigt auf jemanden im Kreis und sagt entweder "linker Nachbar" oder "rechter Nachbar". Nun muss das Kind, auf das gezeigt wurde, den entsprechenden Namen sagen, bevor das Kind in der Mitte "Holladiria holladiro" gesagt hat. Stimmt der Name und kam er rechtzeitig, bleibt alles wie zuvor. Verwechselt das Kind aber einen Namen, oder bringt ihn zu spät heraus, so wechselt es mit dem Kind in der Mitte den Platz. Um es ein bisschen schwieriger zu machen, kann man nach einiger Zeit auch die Aufforderung "Mitte" dazu nehmen. Dann muss der Name des Zeigers/der Zeigerin gesagt werden.

Ich weiß, wer die PfadfinderInnen gegründet hat.

Wer hat sich denn die PfadfinderInnen ausgedacht?
Wer ist bloß auf diese Idee gekommen und warum?

Über Robert Baden-Powell gibt es mittlerweile viele Bücher, in denen du alles über sein Leben nachlesen kannst. Hier möchten wir dir vor allem von seiner Kindheit und Jugend erzählen. Einerseits scheint uns das wichtig, um die Person "BiPi" zu verstehen, andererseits sind diese Geschichten auch passend, um sie WiWös weiterzugeben, weil sie sie selbst leicht nachvollziehen können.

Kindheit (1857 – 1868)

Baden-Powell‘s Vater, ein Wissenschafter, ist bekannt für wichtige Publikationen. Die Mutter wird – durch die häufigen Schwangerschaften und die schweren Erkrankungen ihrer Kinder (drei erreichen nicht einmal der erste, bzw. dritte Lebensjahr) – zwischen Pflege der kranken Kinder und Unterbringung der gesunden Kinder bei Großeltern und anderen Verwandten hin- und hergerissen. BiPi versucht durch "Schauspielern" und "Kasperln" die Aufmerksamkeit und ihre Zuneigung zu erringen. Er führt auch einen regen Briefwechsel mit seinem um sieben Jahre älteren Bruder Augustus, der dann allerdings mit 13 Jahren an Tuberkulose stirbt. Für diesen Bruder fertigt BiPi viele Zeichnungen an. Ab seinem vierten Lebensjahr illustriert er Bibeltexte, klassische Werke und Tiergeschichten. Er malt auch Strandansichten von Ferienaufenthalten in Cornwall und Kent und zeichnet Pflanzen unter dem Mikroskop ab. Seine Mutter ermahnt den Siebenjährigen: "Vergiss nie, anderen zu helfen. Wir können nicht wir selber sein, wenn wir nicht immer anderen helfen." 40 Jahre später verankert BiPi diese Ermahnung in der "Täglichen Guten Tat".

Schulzeit (1868 –1878)

BiPi erhält seine erste Ausbildung durch seine Mutter und eine deutsche Gouvernante. 1870 gründet er in der Charterhouse Schule einen sozialen Club, "Die Druiden". Dort bekommt er auch seine Spitznamen: "Lord Bathing Towel" (Badetuch), "Bowel" (Kugel) und "Guts" (Fresssack). Er belauscht Lehrer, in dem er sich über ihren Köpfen auf Bäumen verbirgt; er liest Bücher über "Rothäute" und erlegt nach ihrem Vorbild Kaninchen; er wird Musiker in der Schulband und spielt das Flügelhorn; er ist bekannt dafür, dass er viele schöne Zeichnungen anfertigt und beidhändig zeichnen kann; er kasperlt und albert zum Leidwesen seiner Lehrer; er spielt bei Schulaufführungen erfolgreich Theater und brilliert vor allem in weiblichen Rollen; auch beim Fußballspiel ist er ein erfolgreicher Tormann, der sehr theatralisch seine Schuhe nach der Halbzeit wechselt; er ist überaus populär, hat aber wenig enge Freunde. Die Internatserfahrung, dass man ein "Helden-Dasein" haben kann, wenn man Vorbild für Jüngere ist, weil diese den Älteren heroisieren und anbeten, ist die Basis für die spätere "Pfadfinderarbeit". Aus: Jeal Tim: Baden Powell, 1989

Schattenspiel

Hänge ein Leintuch o.ä. an einem Seil mit Wäscheklammern auf und beleuchte es von vorne (dort, wo die SchauspielerInnen stehen). Den Text, der gespielt werden soll, solltest du vorgeben, weil die Kinder sicher schon alle Hände voll damit zu tun haben, die Szenen darzustellen. Achte darauf, dass die SchauspielerInnen seitlich stehen, um sie besser zu erkennen und die Bewegungen ganz besonders deutlich machen. Bestimmte, im Text wichtige Gegenstände kommen dann besonders gut zur Geltung, wenn sie etwas vergrößert (z.B. aus Karton geschnitten) werden.

Ich habe unsere WiWö-Gemeinschaft kennen gelernt und von meinem Volk/meiner Meute ein Bild gezeichnet/gemalt/geklebt.

PfadfinderInnen soll man zwar in erster Linie an ihrem Verhalten erkennen, auch der Gruß ist ja bekanntlich unser "Geheimzeichen", aber die Uniform ist sicherlich etwas sehr Augenscheinliches.

Die Uniform eines WiWö besteht aus

  • dem Kapperl, auf dem dann die Sterne befestigt werden
  • dem (Gruppen- oder Landes-)Halstuch, wenn das Kind das Versprechen gegeben hat, wobei Wichtel auch ein rot-weiß kariertes Tuch tragen können
  • dem WiWö - T-Shirt
  • der Schärpe mit den Abzeichen (unten beschrieben) und eventuell einer
  • WiWö-Tasche

Das kann in der WiWö-Tasche sein

  • der persönliche WiWö-Weg (Kinderbuch)
  • der WiWö-Ausweis
  • ein paar Stifte und ein kleiner Block
  • ein Nähzeug mit Sicherheitsnadel
  • eine kleine Schere
  • einige Pflaster
  • ein paar Münzen zum Telefonieren
  • ein Packerl Taschentücher
  • ein Tixo oder Uhu
  • ein paar Gummiringerl
  • eine Knotenschnur

Die Abzeichen

werden nach folgendem Muster auf die Schärpe genäht:

  • Das Gruppenband erklärt, aus welcher Gruppe das Kind kommt.
  • Das Landeswappen erklärt, aus welchem Bundesland das Kind kommt.
  • Das Ring/Rudeleckerl zeigt, zu welchem Ring/Rudel das Kind gehört.
  • Das Verbandsabzeichen wird von allen Mitgliedern der PPÖ (Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs) getragen.
  • Der rote Bogen zeigt, dass dieses Kind Leitwölfling oder Ringerste ist.
  • Der Springende Wolf/Das Tanzende Wichtel ist die höchste Auszeichnung, die ein WiWö erreichen kann.
  • Rautenförmige Spezialabzeichen kennzeichnen spezielle Interessen.
  • Diverse Abzeichen (Jubiläen, Lagerabzeichen,...) können evtl. auf der Rückseite der Schärpe aufgenäht werden.

Ein besonderer Tipp: Auf die Innenseite der Schärpe können reflektierende Streifen genäht werden, die das Kind bei Dämmerung und Dunkelheit im Straßenverkehr sichtbarer machen.

Malen

Jede/r malt sich selber als Mitglied der großen Gemeinschaft und aus diesen Einzelbildern könnt ihr dann auf einem großen Plakat ein Bild oder eine Collage für alle gestalten.

Ich weiß, dass ich mich an die Regeln halten muss, damit unsere Gemeinschaft gut ist, und kenne auch schon die Regeln unserer Gemeinschaft.

Du weißt sicherlich, dass jedes Spiel bestimmte Regeln hat. Manchmal kommt es aber vor, dass sich jemand nicht an diese Regeln halten will. Das Spiel ist dann nicht mehr so lustig wie vorher. Hast du das schon einmal erlebt? Es gibt aber auch Regeln, die niemand einhalten kann oder will - vielleicht, weil sie für jüngere Kinder zu schwierig sind, ungerecht sind oder einfach, weil sie gar keinen Sinn haben.

Regeln der WiWö-Gemeinschaft sind einerseits allgemein vorgegebene Traditionen und "Geheimsprachen" ( Armzeichen, Gruß, Uniform, etc.) andererseits gruppeninterne Regeln (Gruppentraditionen, ausgemachte Spiel- und Verhaltensregeln z.B. "wer nicht kommen kann, ruft an").

Achtung!

  • Du musst dir vorher genau im Klaren darüber sein, welche Regeln für dein Volk/deine Meute gelten. Regeln, die du nicht gebrauchst, sind sinnlos. (Wenn du ein bestimmtes Armzeichen nie verwendest, brauchst du es den Kindern nicht beizubringen.)
  • Diese Regeln stellst du dann vor, du musst aber auch für ihre Einhaltung sorgen. Regeln, die nicht eingefordert werden, sind sinnlos. (Wenn ihr Fehlverhalten keine Konsequenzen hat, werden die Kinder verunsichert und erkennen den Sinn der Regeln nicht.)
  • An Regeln, die du aufstellst, musst du dich auch selber halten.
  • Am besten ist es, ihr stellt eure Verhaltensregeln gemeinsam auf. Damit hilfst du den Kindern, sie besser zu verstehen und einzuhalten, weil sie sich damit identifizieren können.

Spielregeln verändern

Dschungelbuch:

Die Banderlogkinder haben ein Lieblingsspiel, das "Die fliegenden Banderlogs" heißt. Alle bilden einen Kreis und schließen die AUgen. Ein Kind geht außen um den Kreis herum und klopft einem anderen Kind auf die Schulter. Beide laufen nun in entgegengesetzer Richtung um den Kreis und versuchen, in die Lücke zu kommen. Da langsamere Kind sucht sich wieder jemanden usw. Nach einiger Zeit werden nach und nach Regeln weggelassen:

  • die Augen können geöffnet werden
  • die Kinder dürfen sich, wenn sie wollen, nach außen drehen
  • sie dürfen sich gegenseitig zurück halten
  • sie können dahin laufen, wo sie wollen

Natürlich können diese Spiele nicht funktionieren. Sie enden im Durcheinander und es macht keinen Spaß mehr. Die Kinder werden nun aufgefordert, herauszufinden, warum das so ist. Sie kommen sehr schnell darauf, dass Gesetze nichts anderes als Regeln zum Zusammenleben sind und wissen nun, wozu Regeln notwendig sind.

Die Banderlogs halten sich nicht an Regeln und werden dadurch Außenseiter im Dschungel.

Variante Waldenland:

Im Waldenland leben verschiedene Wichtelvölker nach unterschiedlichen Regeln. Die Kinder werden nun in mindestens 3 Gruppen (=Wichtelvölker) geteilt und jede Gruppe erhält zum "Begrüßungsspiel" (siehe oben) verschiedene Spielregeln. Das Spiel wird zuerst in den drei Kleingruppen und dann gemeinsam gespielt.

Auflösung: Titona erzählt, wieso die Völker Waldenlands ein Gesetz haben, das so schwierig zu erlernen und so leicht einzuhalten ist, wenn man es einmal begriffen hat.

Gemeinsam:

Du kannst nun auf einige, den Kindern (vielleicht schon bekannte?) Gesetze im Dschungel, im Waldenland und bei den Menschen hinweisen, bei denen derselbe Gedanke zugrunde liegt, z.B.

  • Der Wasserfrieden im Dschungelbuch: Wenn bei Trockenheit der rote Felsen im Fluss zum Vorschein kommt, darf kein Tier ein anderes angreifen, solange dieses trinkt.
  • Die Wichtelnacht im Waldenland: Vom Tag vor bis zum Tag nach der Wichtelnacht darf kein Tier und kein Wichtel einem anderen ein Leid zufügen.
  • Die olympischen Spiele der Antike: Während der olympischen Spiele in Griechenland mussten alle Kriegshandlungen unterbrochen werden.


Diese Erprobung kommt auch im "Sondertreffen 2 im Teil A des Behelfes" vor.


Ein Führer/eine Führerin oder ein anderes WiWö hat mir unser Gesetz, das Versprechen und den Wahlspruch erklärt.

Ich kenne und verstehe unser WiWö-Gesetz und versuche es einzuhalten.

Ich kenne das WiWö-Versprechen und will mich daran halten, auch wenn es manchmal schwierig ist.

Ich habe jemandem eine Freude bereitet und helfe überall, wo ich kann.

Gesetz, Versprechen und Wahlspruch hängen inhaltlich so stark zusammen, dass wir sie nicht getrennt behandeln möchten. Bei allen dreien geht es zuerst darum, den Kindern zu erklären, was damit gemeint ist und anschließend mit jedem Kind ganz persönlich zu klären, ob es Gesetz, Versprechen und Wahlspruch auch verstanden hat oder noch weitere Hilfestellungen dazu braucht.

Ich bin schon mindestens 3 Monate bei den WiWö. Ich möchte gerne in das Volk/die Meute aufgenommen werden und spreche darüber mit meinen WiWö-FührerInnen.

Wenn es mehrere FührerInnen gibt, soll geklärt werden, wem das Kind das Versprechen geben will, bei wem es sich am meisten an das Versprechen gebunden fühlt, d.h. aber auch, dass diese/r FührerIn die Aufgabe hat, das Kind immer wieder an sein gegebenes Versprechen zu erinnern. Informationen über die Vorbereitung zum Versprechen und den Ablauf einer Feier findest du im Kapitel "Weg zum Versprechen" bzw. "Versprechen".


Weiter zu

Literatur

  • Peter Inge: Puck sucht ihren Namen (Allzeit-Bereit-Verlag) Scout Shop
  • Kipling Rudyard: Das Dschungelbuch (dtv Tb. 1200) ISBN 3-423-01200-5
  • LeFevre, Dale: Das kleine Buch der neuen Spiele (Verlag an d. Ruhr) ISBN 3-86072-004-X; Kapitel "Spiele zum Kennenlernen"
  • Verbandsordnung (PPÖ) Scout Shop; Teil 5 "Uniformbestimmungen"
  • Uniform und Ausrüstungssgegenstände erhältst du im Scout Shop der PPÖ