Unter dem Meer - Ist da Jemand?

Das Wiener WiWö-Team lädt vom 22. – 25. August 2019 in die Bundeshauptstadt zum WiWö-BuLeiLa 2019 – und ab sofort ist die Voranmeldung möglich!

Gemeinsam mit einer unerschrockenen Truppe eingeschworener WiWö-Leiter geht es auf großes Abenteuer unter das Meer. Eine einzigartige Möglichkeit bietet sich unseren gelben Bewohnern – eine Reise, die niemanden im Trockenen lässt und fantastische Welten bietet.

Wir freuen uns jetzt schon auf euer Kommen!

Wo?
Wien Umgebung – näheres folgt im Herbst ;-)

Wann?
Donnerstag, 22. bis Sonntag, 25. August 2019

Kosten
werden noch final bekanntgegeben – nach der Reservierung des Lagerplatzes :-)

 

Hier geht’s zur Voranmeldung:

Anmeldeformular

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Die Foto- beziehungsweise Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung von mir erstellt werden, dürfen zum Zwecke der internen und externen Öffentlichkeitsarbeit der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ) verwendet werden. Dies kann Druck- und Online Medien innerhalb der PPÖ und der Weltverbände WAGGGS und WOSM beinhalten, beziehungsweise externe Medien, die die Arbeit derselben promoten oder darüber berichten. Es wird keinerlei zeitliche und örtliche Beschränkung vereinbart. Diese Zustimmung gilt nicht für Postings auf Facebook. Falls Fotos auf Facebook gepostet werden sollen, werde ich explizit vor der Veröffentlichung um Erlaubnis gefragt.

Was macht das BuWiWöLeiLa aus?

Zum x-ten Mal werden sich heuer WiWö-LeiterInnen aus ganz Österreich zu einem alljährlichen Bundes - LeiterInnen -Lager treffen. Was als Versuch im Jahr 1980 begann, ist mittlerweile ein fixer Termin in vielen Kalendern geworden.

Berichte oder Artikel über ein BuWiWöLeiLa mögen meist etwas verwirrend sein - zumindest für alle, die nicht dabei waren - spiegeln aber immer genau das wider, was so ein BuWiWöLeiLa ausmacht:

  • WiWö - LeiterInnen verbringen gemeinsam drei Tage.
  • Die Veranstaltung wird jeweils von einem anderen Landesverband vorbereitet und organisiert.
  • Die TeilnehmerInnen können wieder mal zelteln, wenn sie Lust dazu haben - wozu sie ja sonst als WiWö - LeiterInnen kaum die Möglichkeit haben.
  • Sie knüpfen Kontakte quer durch Österreich
  • Sie tauschen Erfahrungen und Spiele aus und tanken so Motivation für das beginnende Pfadijahr.
  • Sie erleben Gemeinschaft und Spaß durch ein lockeres und stressfreies Programm, das meist in Kleingruppen durchgeführt wird.
  • Sie nehmen ein paar Kilo zu (weil die Küche ist meist obergenial).
  • Sie versprechen einander, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Da gibt es nur eins: Sei beim nächsten BuWiWöLeiLa auch dabei!

Die Kleingruppeneinteilung und die "spezielle Kleingruppe"

Das BuWiWöLeiLa ist aufgrund seiner schon über 25-jährigen Geschichte natürlich voller Traditionen - ob sinnvoll oder nicht :-)) - und wie das bei Traditionen so ist, sind diese natürlich "gewachsen". Eine besondere Tradition ist die Kleingruppeneinteilung. Und auch eine spezielle Kleingruppe fällt eigentlich bei jedem BuWiWöLeiLa auf ...

Die Kleingruppeneinteilung ...

Es gibt eigentlich kaum ein BuWiWöLeiLa, wo die TeilnehmerInnen nicht in verschiedene Kleingruppen eingeteilt werden. Das aus dem einfachen Grund, damit die TeilnehmerInnen etwas "durcheinandergemischt" werden, man so auch neue Leute kennenlernt und es zum Beispiel einfach praktischer ist, bei einem Stadtspiel nicht als "50-köpfige Gruppe" unterwegs zu sein.

Die Einteilung selber sorgt eigentlich immer für Diskussionen - sei es bei den TeilnehmerInnen vor Ort oder - und da noch viel intensiver - bei den Vorbereitungstreffen des jeweiligen BuWiWöLeiLa - Teams. Fragen wie "Wie macht man das man Besten?" oder "Gibt es nicht etwas besseres, als diese Aufteilung?" beschäftigen die Vorbereitungsteams meistens schon im Vorfeld.

Und dann gibt es da noch ...

... eine ganz spezielle Kleingruppe, die sich - egal wie das Einteilungsprozedere auch ist - immer wieder "findet" und eine Gruppe bildet. Diese Kleingruppe besteht zumeist aus Mitgliedern des Bundesarbeitskreises für WiWö. Auch das sorgt immer wieder für Diskussionen. "Warum sind die immer in derselben Gruppe?" oder "Warum führen sich die besonders "blöd" auf?" sind oft gestellte Fragen. Und auch der Ruf dieser Gruppe ist aus diesem Grund - eigentlich völlig unberechtigt - legendär.

Es ist nämlich so, dass diese Gruppe zum einen über ganz Österreich verteilt ist, zum anderen das ganze Jahr über gemeinsam für die WiWö - Stufe arbeitet und sich somit immer nur zu WiWö - Arbeitstreffen sieht (also als WiWö-Bundesarbeitskreis).

Da ist es doch ganz logisch, dass diese Leute beim BuWiWöLeiLa auch einmal gemeinsam Spaß haben wollen und vielleicht auch besonders "blöd" sind. Das BuWiWöLeiLa ist das einzige fixe "Privattreffen", bei dem sich diese Gruppe einmal nicht zum Arbeiten trifft (von dem veranstaltenden Bundesland mal abgesehen).

Das ist auch der Grund, warum sich die Arbeitskreismitglieder meistens in die selbe Gruppe "einteilen" - ganz egal, welche Einteilungsmodalitäten das jeweilige Planungsteam erfunden hat. :-)) Sogar einen Spitznamen hat sich diese Kleingruppe schon "eingefangen": Sie werden liebevoll die "Gelben" genannt.

Was heißt das für mich als TeilnehmerIn?

  • Einfach nicht über diese Gruppe wundern. Es sind ganz normale BuWiWöLeiLa-TeilnehmerInnen, die einfach - so wie alle anderen auch - Spaß haben und das BuWiWöLeiLa genießen. Und das steht auch im Vordergrund dieses Lagers.
  • Sollte diese Gruppe "elitär" auf dich wirken: das ist keinesfalls beabsichtigt. Ganz im Gegenteil: Zum einen sind es ganz normale WiWö - LeiterInnen wie du und ich. Und sie nutzen dieses Lager auch dafür, mit WiWö - LeiterInnen aus ganz Österreich zu plaudern und zu diskutieren. Und wenn du den WiWö-Arbeitskreis also mal hautnah "erleben" willst, einfach auf ein BuWiWöLeiLa fahren. Und wenn du Fragen, Wünsche oder Beschwerden an den Arbeitskreis hast, einfach jemanden dieser Gruppe ansprechen. Sie beißen nicht und sind ganz normal! :-)) Das BuWiWöLeiLa wird übrigens auch gerne dafür genutzt, Neuigkeiten der WiWö - Stufe vorzustellen. So wurde zum Beispiel der LeiterInnenbehelf auf einem BuWiWöLeiLa vorgestellt.
  • Wenn diese Gruppe gestellte BuWiWöLeiLa - Aufgaben speziell, anders, oder ab und zu gar nicht löst: auch da bitte nicht wundern. Diese Leute sind das Arbeiten miteinander gewohnt und müssen sich nicht erst kennenlernen, wie die anderen Kleingruppen, die sich erst einmal "finden" müssen. Außerdem sollte - bei all den gestellten Aufgaben - nicht vergessen werden, dass bei einem BuWiWöLeiLa das Relaxen und der Spaß im Vordergrund steht. Die Arbeitskreismitglieder sind also keinesfalls "besser" oder "gscheiter" - verstanden? :-))

Eigentlich ist es ganz verständlich, dass sich der Arbeitskreis ein Wochenende zugesteht, bei dem er - eben als eigene Kleingruppe - einfach "nur" Spaß miteinander hat. Neben der ganzen Arbeit die sie das ganze Jahr hindurch leisten ist das für ihre Motivation sehr sehr wichtig. Eben weil die Mitglieder des Arbeitskreises nicht nur die gemeinsame Arbeit für unsere WiWö -Stufe, sondern auch Freundschaften verbinden. Und sie sind trotzdem WiWö - LeiterInnen wie du und ich und "kochen zu Hause auch nur mit Wasser".

Was hat es mit dem Schal auf sich?

Das BuWiWöLeiLa ist aufgrund seiner schon über 25-jährigen Geschichte natürlich voller Traditionen - ob sinnvoll oder nicht :-)) - und wie das bei Traditionen so ist, sind diese natürlich "gewachsen". Eine der Traditionen ist der berühmt berüchtigte "Dusselschal" ...

Wie alles begann ...

Die Geburtsstunde des Dusselschals war eindeutig das BuWiWöLeiLa 1999 in Zellhof, Salzburg. Der Schal machte beim damaligen Lager - damals eher um den ursprünglichen Besitzer zu ärgern und ihn als Schnösel zu brandmarken (der Arme! :-)) - seine Runde. Der Schnöselschal - wie er damals deshalb noch hieß - wurde von BuWiWöLeiLa - TeilnehmerIn zu BuWiWöLeiLa - TeilnehmerIn weitergegeben. Auch ein Bad mit Schal im nahegelegenen Grabensee durfte im Zellhof natürlich nicht fehlen.

Ein Schal macht seine Runde ...

Der Schal wurde schließlich - damals noch als "Planungsschal" - an das nächste BuWiWöLeiLa - Planungsteam übergeben. Und seither ist der Schal eigentlich immer mit dabei.

Aus dem Schnösel-Planungsschal wurde der Dusselschal ...

Der Schal diente dann vor allem der Bundesarbeitskreis-Kleingruppe zur Belustigung. Er wurde immer für ein Missgeschick, das in dieser Kleingruppe passierte, quasi "vergeben". Der Besitzer hatte dann die Aufgabe, zum Beispiel das Geschirr der Kleingruppe abzuwaschen. Daraus resultiert der Titel "Dusselschal".

Da das mit dem Schal auch schon "ausuferte" und er auch an andere Kleingruppen weitergereicht wurde, ist zumindest die "Abwaschregel", die sich auch irgendwann "festgeschrieben" hat, eine ziemlich fragwürdige Tradition - die je nach Besitzer "ausgeführt" wird oder nicht.

Wenn du den Schal bekommst...

Auf alle Fälle: Keine Panik. Und sollte dich eine auffallende Kleingruppe, bestehend aus Bundes- und Landesbeauftragten, zum Abwasch nötigen, stehe deine Frau bzw. deinen Mann - der Abwasch ist nämlich überhaupt nicht Pflicht und das Ganze soll natürlich auch dir Spaß machen - oder?

Versuche stattdessen lieber, den Schal möglichst schnell wieder loszuwerden - am besten, du schaust, dass du eineN dieser bestimmten Kleingruppe erwischst, wenn er oder sie gerade etwas "Dusseliges" macht - zum Beispiel das Geschirr abwaschen, obwohl du ja den Dusselschal anhast und abwaschen "müsstest".

Kein BuWiWöLeiLa ohne Dusselschal

Fakt ist jedenfalls, dass der Schal einfach dazu gehört. Und er eigentlich der "körperliche Bestandteil" ist, der traditionell immer von einem BuWiWöLeiLa - Veranstaltungsbundesland an das nächste weitergereicht wird.