WiWö BuLeiLa 2020

Das Schweizer WiWö-Team lädt vom 27. bis 30. August 2020 erstmals zu einem WiWöBuLeiLa in die Schweiz ein. Gemeinsam mit einer unerschrockenen Schar eingeschworener WiWö-LeiterInnen geht es auf ein großes Abenteuer in die Vergangenheit. Denn in der Region droht seit Jahren die Gefahr von Werwölfen, welche die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzten.

Gemäss den Nachforschungen vom verrückten Dr. Prof. Tiberius von Wolfisberg kann dieser Fluch nur durch Nachfahren derjenigen gebrochen werden, welche diesen Virus ins Land gebracht haben. Stimmen seine Berechnungen, wurde dieser von den österreichischen Truppen im Jahre 1799 eingeschleppt. Somit kann diese Gefahr nur durch DICH besiegt werden!

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Lagerdaten

  • Ort: 8200 Schaffhausen, Schweiz (Details folgen)
  • Termin: 27.08.2020 – 30.08.2020
  • Kosten: EUR 95.00
  • Kontodaten: werden ab Beginn der Anmeldung bekannt gegeben
  • Fragen: Facebook-Gruppe oder direkt an Joëlle Bernet

 

Das Anmeldeformular für das BuLeila 2020 in der Schweiz geht Ende November online.

 

Was macht das BuWiWöLeiLa aus?

Zum x-ten Mal werden sich heuer WiWö-LeiterInnen aus ganz Österreich zu einem alljährlichen Bundes - LeiterInnen -Lager treffen. Was als Versuch im Jahr 1980 begann, ist mittlerweile ein fixer Termin in vielen Kalendern geworden.

Berichte oder Artikel über ein BuWiWöLeiLa mögen meist etwas verwirrend sein - zumindest für alle, die nicht dabei waren - spiegeln aber immer genau das wider, was so ein BuWiWöLeiLa ausmacht:

  • WiWö - LeiterInnen verbringen gemeinsam drei Tage.
  • Die Veranstaltung wird jeweils von einem anderen Landesverband vorbereitet und organisiert.
  • Die TeilnehmerInnen können wieder mal zelteln, wenn sie Lust dazu haben - wozu sie ja sonst als WiWö - LeiterInnen kaum die Möglichkeit haben.
  • Sie knüpfen Kontakte quer durch Österreich
  • Sie tauschen Erfahrungen und Spiele aus und tanken so Motivation für das beginnende Pfadijahr.
  • Sie erleben Gemeinschaft und Spaß durch ein lockeres und stressfreies Programm, das meist in Kleingruppen durchgeführt wird.
  • Sie nehmen ein paar Kilo zu (weil die Küche ist meist obergenial).
  • Sie versprechen einander, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Da gibt es nur eins: Sei beim nächsten BuWiWöLeiLa auch dabei!

Die Kleingruppeneinteilung

Das BuWiWöLeiLa ist aufgrund seiner schon über 25-jährigen Geschichte natürlich voller Traditionen - ob sinnvoll oder nicht :-)) - und wie das bei Traditionen so ist, sind diese natürlich "gewachsen".

Es gibt eigentlich kaum ein BuWiWöLeiLa, wo die TeilnehmerInnen nicht in verschiedene Kleingruppen eingeteilt werden. Das aus dem einfachen Grund, damit die TeilnehmerInnen etwas "durcheinandergemischt" werden, man so auch neue Leute kennenlernt und es zum Beispiel einfach praktischer ist, bei einem Stadtspiel nicht als "50-köpfige Gruppe" unterwegs zu sein.

Die Einteilung selber sorgt eigentlich immer für Diskussionen - sei es bei den TeilnehmerInnen vor Ort oder - und da noch viel intensiver - bei den Vorbereitungstreffen des jeweiligen BuWiWöLeiLa - Teams. Fragen wie "Wie macht man das man Besten?" oder "Gibt es nicht etwas besseres, als diese Aufteilung?" beschäftigen die Vorbereitungsteams meistens schon im Vorfeld.

Was hat es mit dem Schal auf sich?

Das BuWiWöLeiLa ist aufgrund seiner schon über 25-jährigen Geschichte natürlich voller Traditionen - ob sinnvoll oder nicht :-)) - und wie das bei Traditionen so ist, sind diese natürlich "gewachsen". Eine der Traditionen ist der berühmt berüchtigte "Dusselschal" ...

Wie alles begann ...

Die Geburtsstunde des Dusselschals war eindeutig das BuWiWöLeiLa 1999 in Zellhof, Salzburg. Der Schal machte beim damaligen Lager - damals eher um den ursprünglichen Besitzer zu ärgern und ihn als Schnösel zu brandmarken (der Arme! :-)) - seine Runde. Der Schnöselschal - wie er damals deshalb noch hieß - wurde von BuWiWöLeiLa - TeilnehmerIn zu BuWiWöLeiLa - TeilnehmerIn weitergegeben. Auch ein Bad mit Schal im nahegelegenen Grabensee durfte im Zellhof natürlich nicht fehlen.

Ein Schal macht seine Runde ...

Der Schal wurde schließlich - damals noch als "Planungsschal" - an das nächste BuWiWöLeiLa - Planungsteam übergeben. Und seither ist der Schal eigentlich immer mit dabei.

Aus dem Schnösel-Planungsschal wurde der Dusselschal ...

Der Schal diente dann vor allem der Bundesarbeitskreis-Kleingruppe zur Belustigung. Er wurde immer für ein Missgeschick, das in dieser Kleingruppe passierte, quasi "vergeben". Der Besitzer hatte dann die Aufgabe, zum Beispiel das Geschirr der Kleingruppe abzuwaschen. Daraus resultiert der Titel "Dusselschal".

Da das mit dem Schal auch schon "ausuferte" und er auch an andere Kleingruppen weitergereicht wurde, ist zumindest die "Abwaschregel", die sich auch irgendwann "festgeschrieben" hat, eine ziemlich fragwürdige Tradition - die je nach Besitzer "ausgeführt" wird oder nicht.

Wenn du den Schal bekommst...

Auf alle Fälle: Keine Panik. Und sollte dich eine auffallende Kleingruppe, bestehend aus Bundes- und Landesbeauftragten, zum Abwasch nötigen, stehe deine Frau bzw. deinen Mann - der Abwasch ist nämlich überhaupt nicht Pflicht und das Ganze soll natürlich auch dir Spaß machen - oder?

Versuche stattdessen lieber, den Schal möglichst schnell wieder loszuwerden - am besten, du schaust, dass du eineN dieser bestimmten Kleingruppe erwischst, wenn er oder sie gerade etwas "Dusseliges" macht - zum Beispiel das Geschirr abwaschen, obwohl du ja den Dusselschal anhast und abwaschen "müsstest".

Kein BuWiWöLeiLa ohne Dusselschal

Fakt ist jedenfalls, dass der Schal einfach dazu gehört. Und er eigentlich der "körperliche Bestandteil" ist, der traditionell immer von einem BuWiWöLeiLa - Veranstaltungsbundesland an das nächste weitergereicht wird.