Centre Manager Conference in Verona
Vom 15.-19. Oktober 2025 fand im Mario Mazza Scout Center in Verona die europäische Centre Manager Conference statt.
von Biggi, Rebecca & Michi
Zur Konferenz sind ehren- oder hauptamtliche Leiter*innen der europäischen Pfadfinderzentren eingeladen. Aus Österreich waren diesmal Rebecca Armstrong und Michael Steinmetz vom Pfadfinderdorf Zellhof, sowie Biggi Stockinger-Hofer, vom Bundeszentrum Wassergspreng, mit dabei.
Buntes Programm
Nach der Eröffnung am Donnerstagnachmittag ging es in gemischten Kleingruppen darum, sich beim gemeinsamen Kochen näher kennenzulernen. Pasta, Pesto, Gnocchi, Tortellini und vieles mehr wurde vorbereitet und während das italienische Kochteam alles zubereitete, versammelten wir uns im Veranstaltungsraum des Zentrums, um bei einer Weinverkostung mehr über die Region zu erfahren.
Am Freitag starteten wir mit einer Keynote von Elena Ippoliti von der United Nations for Human Rights, die einen Vortrag über Menschenrechte im Kontext von Training und Bildung hielt. Im Anschluss fanden Workshops zu den Themen „Change Management“, „Growing and Learning for young people“ – eine Initiative von WAGGGS – und „Scouts for Human Rights“. Alle drei Workshops waren spannend moderiert und boten Anknüpfungspunkte für die Teilnehmer*innen.
My Centre, My Country
Ein Highlight dieser Treffen ist immer wieder der Abend, bei dem sich alle Zentren vorstellen und leckere Spezialitäten ihrer Region mitbringen. Eine pfadfinderische, kulinarische und bunte Reise durch ganz Europa.
Micro Presentations
Am Samstag starteten wir mit einem Vortrag von WOSM zu den neuen Programmen „Healthallies“ and „Life Leaders“. Danach stellten einige Teilnehmer*innen ihre Zentren vor. Wir konnten deren Ideen und Wege, wie sie ihr Scout Centre managen, kennenlernen und uns dadurch neue Ideen mitnehmen.
Am Nachmittag nahmen wir an einer historischen Tour durch die Altstadt von Verona teil. Italienische Ranger und Rover brachten uns die Geschichte von Verona näher und am Ende mussten wir gar einen Test bestehen 😉
Der Abend klang mit einem großartigen italienischen Lagerfeuer aus, wo wir italienische Lagerfeuersongs und Sketches kennenlernten.
Fazit
Bei diesem internationalen Treffen waren und sind die vielen Gespräche miteinander, um voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und festzustellen, dass die Herausforderungen und Probleme in den unterschiedlichsten Zentren ähnlich sind, das Spannendste. Denn oft bringt ein neuer Fokus oder Blickwinkel uns der Bewältigung unserer Herausforderungen und Möglichkeiten in unseren eigenen Zentren einen Schritt näher.
Wir – Rebecca, Michi und Biggi – hoffen, dass beim nächsten Treffen in 2 Jahren noch mehr österreichische Lagerplatz-Zentren teilnehmen werden.





